Bericht der Jugendpfleger

Herr Pfennig berichtet, nach kurzer Vorstellung von Herrn Sodogé und sich, von der Arbeit des Jugendbüros folgendes:

  • Das Jugendbüro im Stadtteilhaus hat seit den Osterferien zweimal wöchentlich bis 21:00 Uhr geöffnet um den Jugendlichen übergangsweise einen Raum für freie Gestaltungsmöglichkeiten zu bieten.
  • In den neuen Funktionsräumen der Mühlenkamphalle sind sportliche Angebote geplant.

Die Ferienprogramme in den Oster-, Sommer- und Herbstferien werden immer gut besucht.

  • Vereine und Einzelpersonen sind mit eingebunden. Das Ferienprogramm für die Sommerferien sei fast fertig gestellt.
  • Die mit dem Jugendrat gestartete Neuauflage der Jugenddisko hatte einen guten Start mit über 50 Gästen. Der Altersdurchschnitt lag bei ca. 12 Jahren. Anhand der Eingangskontrollen konnte festgestellt werden, dass viele Besucher von der GFS kamen.
  • Vom Bewerbungstraining über die Berufswegeplanung, auch mit der Agentur für Arbeit, bis zur Begleitung bei Fällen interfamiliärer Probleme zum Fachdienst Jugend, bietet das Jugendbüro bereits Beratungsangebote an.
  • Im Bereich der aufsuchenden Sozialarbeit stehen die Jugendpfleger im Schulzentrum in der Mediothek einmal wöchentlich vor Ort für Probleme und Anregungen zur Verfügung. Weitere kooperative Angebote mit und für die Schulen sind geplant; das regelmäßige Aufsuchen von öffentlichen Plätzen wird aufgenommen
  • Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den vor Ort tätigen Mitarbeitern (Quartiersmanager, Bufdis) des Stadtteilladens und mit allen für die Jugendlichen relevanten Institutionen (z.B. Schule, Jugendgerichtshilfe, Fachdienst Jugend, Berufsberatung, Polizei).
  • Seit Kurzem steht den Jugendlichen im Jugendbüro ein Laptop mit Internetmöglichkeiten nach Bedarf zur Verfügung.
  • Die Öffentlichkeitsarbeit wird über Facebook, Presse und Mundpropaganda betrieben.

 

RH M. Albers kritisiert für die SPD-Fraktion den derzeitigen Stand der Arbeit und fordert die Konzentration auf das Thema Jugendarbeit in der Stadt Diepholz.

 

In der intensiven Diskussion teilen Die Linke und Bündnis 90 / Die Grünen die Bewertung der SPD. CDU und FDP sowie die Verwaltung verweisen auf das vom Rat verabschiedete Konzept zur Jugendarbeit vom 26.10.2015. CDU, FDP und Verwaltung sind der Ansicht, dass viele der darin vereinbarten Punkte bereits starten konnten und zukünftig weiter ausgebaut würden.

Bericht des Jugendrates

Niklas Richter berichtet von den entstandenen Ideen des Jugendrates.

Johannes Luber stellt den geplanten Sporttag vor. An einem Samstag nach den Sommerferien soll in der GFS Halle und auf dem Sportplatz ein Tag angeboten werden, an dem, mit Unterstützung verschiedener Vereine, kostenlos mehrere Sportarten angeboten werden.

Tarek Schafmeyer erklärt die Planung für die Einrichtung eines Jugendtreffs bzw. Jugendcafés. Der Jugendtreff könnte Öffnungszeiten von 13:30 bis 21:00 Uhr und an den Wochenenden bis 22:00 Uhr haben. Er sollte einen Tresen mit Kochnische und eine Bar mit alkoholfreien Getränken enthalten. In einem zusätzlichen Raum kann sich der Jugendrat einen Billard- und einen Kickertisch vorstellen. Nach Möglichkeit sollte WLAN und ein Drucker angeboten werden. In hell gestalteten Räumen mit beweglichen Sitzmöglichkeiten sollen sich die Jugendlichen mit Musik im Hintergrund wohl fühlen. Der Jugendrat stellt sich Thementage wie Theater oder Kino vor. Wichtig sind festgelegte Hausregeln. Dazu soll mit der Polizei eine Absprache getroffen werden, um Präsenz zu zeigen.

Um den Jugendtreff bekannt zu machen, könnte eine Umfrage für einen attraktiven Namen gestartet werden. Für den Gewinner sollte es ein kleines Präsent geben.

 

FDL Marré führt aus, dass es sich um eine städtische Einrichtung nach öffentlichem Recht handelt. In der Einrichtung wird jederzeit eine Betreuung seitens der Stadt Diepholz sichergestellt. Zusammen mit dem Jugendrat wurde bereits eine Immobilie ins Auge gefasst und Gespräche mit dem Eigentümer geführt. Das Bauamt ermittelt derzeit die Kosten für den nötigen Umbau.

 

Die Fraktionen bedanken sich für die gute Arbeit und bieten dem Jugendrat jederzeitige Hilfe an.