Beschluss: geändert beschlossen

Abstimmung: Ja: 5, Nein: 0, Enthaltungen: 4

1.    Das Diepholzer Stadtarchiv wird in der im Sachverhalt dargestellten Form fortgeführt. Es sollen jedoch nicht nur die neuen Bestände im dafür vorgesehenen Programm Arcinsys erfasst werden, sondern alle stadtgeschichtlich historisch relevanten Bestände.

2.    Die Stadt Diepholz schreibt die Stelle des Stadtarchivars befristet für zwei Jahre aus.

3.    Die Verwaltung berichtet halbjährlich über den Stand der Umstrukturierung im zuständigen Fachausschuss.

 


FDL Marré stellt ausführlich die Sitzungsvorlage vor. Er weist insbesondere auf die mit dem Landkreis Diepholz geführten Gespräche hin, da dort aufgrund der Personalunion auch an der Struktur gearbeitet werde und die Personalie geregelt werden muss.

Auch wurde eine Beratung des Landesarchivs Hannover erbeten, so dass die ständige Vertreterin der Präsidentin nach Diepholz gekommen ist, um sich ein Bild vom Zustand des Archivs zu machen und Empfehlungen auszusprechen.

 

RH Estermann begrüßt, dass die Stelle des Stadtarchivars weiter besetzt werden soll. Er sieht jedoch keinen Grund  zu einer Befristung für zwei Jahre.

 

RF Huntemann beantragt zusätzlich zum Beschlussvorschlag für die CDU-Fraktion, dass die Verwaltung halbjährlich über den Stand der Umstrukturierung im zuständigen Fachausschuss berichten soll.

 

RH Schwarz hält die Vorschläge der Verwaltung für seriös und kann sich dem Beschlussvorschlag anschließen.

 

RH Estermann verlässt um 17:15 Uhr die Sitzung. RF Syrnik nimmt für ihn am weiteren Verlauf der Sitzung teil.

 

RF Trümpler befürchtet ein reines Verwaltungsarchiv, in dem nur noch Akten archiviert werden und stellt hierzu diverse Fragen.

 

FDL Marré teilt dazu mit, dass der Begriff Verwaltungsarchiv umfassender sei. Zu archivieren seien Unikate, wie beispielsweise persönliche Unterlagen von Bürgern zu Grundstücken sowie alles was mit der Stadtgeschichte zu tun hat.

Weiterhin weist er darauf hin, dass die Stelle des Stadtarchivars weiterhin im Stellenplan bestehen bleibe, nur die Besetzung befristet ausgeschrieben werden soll.

 


Nach weiterer Diskussion empfiehlt der Ausschuss mit 6 Stimmen bei 5 Enthaltungen: