Beschluss: ungeändert beschlossen

Abstimmung: Ja: 8, Befangen: 1

Dem Anna Margareta Diakonischer Verein Grafschaft Diepholz e.V. wird für die Einrichtung und dauerhafte Sicherstellung eines Beratungsraumes für den Senioren- und Pflegestützpunkt/Seniorenservicebüro im Rahmen des Neubauprojektes „Haus Elisabeth“ in der von-Hünefeld-Str. 18 in Diepholz ein Zuschuss in Höhe von 20.000 € gewährt.


FDLin Hage stellt die Sitzungsvorlage ausführlich vor und teilt mit, dass die Herren Duchatsch und Gerding-Reimers den Neubau des „Hauses Elisabeth“ in der vergangenen Sitzung vorgestellt haben. Neben den 2 Senioren-Wohngemeinschaften, 3 Seniorenwohnungen und 1 Tagespflege, entsteht im Erdgeschoss dieses Objektes ein Bürotrakt für die Sozialstation, die bisher am Postdamm ihr Domizil hat. Integriert in diesen Bürotrakt wird auch das Seniorenservicebüro.

 

Bereits 1998 hat der Rat der Stadt Diepholz beschlossen, die Leistungen der individuellen Betreuung durch die Sozialstation jährlich pauschal mit 15.000 € zu fördern. Diese Förderung läuft nach wie vor. Darüber hinaus hat der Rat 2002 beschlossen, die Teilzeitstelle der Koordinatorin in der Altenarbeit zu erhalten und deshalb 60 % der anfallenden Personalkosten zu übernehmen. Da die Personalkosten zurzeit über Zuschüsse Dritter wie Pflegekasse und Land gedeckt sind, wird dieser Zuschuss seit Jahren nicht mehr abgefordert. Bei der zuständigen Haushaltsstelle stehen daher noch Mittel in Höhe von 17.000 € zur Verfügung.

Dadurch, dass die Angebote und Hilfen für ältere Menschen immer komplexer und vielfältiger werden, ist das Seniorenservicebüro eine wichtige Anlaufstelle. Gerade auch um individuelle Fragestellungen zu besprechen.

 

Der Ausschuss ist sich einig, dass das Seniorenservicebüro eine wichtige Arbeit für die Senioren in der Stadt Diepholz leistet. 

 

RH M. Albers merkt an, dass aktuell jeder freie Träger für sich alleine tätig ist und die Angebote nicht optimal auf einander angestimmt sind. Eine Kooperation zwischen den freien Trägern wäre wünschenswert, um ein Gesamtbild an Leistungen anbieten zu können. Die Stadt sollte im Prozess als Koordinator agieren.

 

Herr Halfpap nimmt an der Abstimmung nicht teil, da er als Mitglied des Kirchenvorstandes Bedenken bzgl. Befangenheit hat.    


Der Ausschuss empfiehlt mit 8 Stimmen.