Frau Suckut stellt zu Beginn ihres Vortrages Herrn Hinnenkamp als Vertretung für Frau Prange vor, die sich noch in Elternzeit befindet.

Frau Suckut gibt einen ausführlichen Tätigkeitsbericht über die Flüchtlingssozialarbeit in Diepholz ab. Sie berichtet über die Themen der Beratung und die Herausforderungen in 2021 und im laufenden Jahr. Weitere Punkte in dem Bericht sind Beratung und Begleitung, Ehrenamt sowie Netzwerkarbeit.

Beim Ausblick auf die nächsten Monate weist sie auf die Unsicherheiten bei der Entwicklung in Afghanistan und an der belarussisch-polnischen Grenze hin.

Frau Suckut teilt mit, dass die Überlastung der Ausländerbehörde des Landkreises Diepholz ein großes Thema ist, da die Bearbeitungszeiten sich extrem verlängert haben.

 

Im Anschluss beantwortet Frau Suckut verschiedene Fragen der Ausschussmitglieder.

Sie teilt mit, dass der neue Mitarbeiter im Rathaus zur sozialen Betreuung der ukrainischen Flüchtlinge eine große Hilfe ist.

 

FDLin Hage gibt bekannt, dass zum Stand 30.08.2022 insgesamt 327 Ukrainer*innen   in Diepholz gemeldet sind. Der Erfüllungsgrad der Aufnahmequote beträgt 122 %. Die Stadt Diepholz nimmt daher zurzeit keine Ukrainer*innen mehr auf, die über die LAB NI verteilt werden. Veränderungen ergeben sich nur durch private Zu- oder Wegzüge. Es werden aber weiterhin sonstige Schutzsuchende zugewiesen, die dennoch aufgenommen werden müssen.